Auszüge aus dem Vorwort des bereits geplanten Buches über Std´s Machenschaften:

 

"Mit fortschreitendem Alter wird man anspruchsvoller. Nicht mehr jedes Foto wird ins Album geklebt. Dem Einen gefällt die Silhouette nicht, die das Foto schonungslos von ihm zeigt, mal schaut die Tante zu  scheel und Opa zu mürrisch, mal schaut man selbst zu dümmlich drein. Was nicht ins Fotoalbum geklebt wird, wächst zu einem ansehnlichen Stoß Altpapier heran, der dauernd umkippen will und zum hinderlichen Ärgernis in jeder Wohnung wird. Heutzutage kann man überzählige Fotos in einem Ordner des Computers parkieren oder gleich, schon in der Kamera, löschen. So leicht fiel einem das zu Zeiten der bereits bezahlten Papierabzüge von Filmen nicht. Einfach entsorgen? – Nein, warum nicht als Grundträger für einen künstlerischen Gestaltungsversuch verwenden? Gesagt, getan: Werkzeuge waren Schere, Taschenmesser, Nagelfeile, Nadeln, Topfspäne, Schleifpapier, Tuschpinsel, Kugelschreiber, Folienschreiber, Marker, Filzstifte, Terpentin, Kleber, Grafit-, Blei- und Farbstifte.

Mit diesen Hilfsmitteln rückte ich den Fotos zu Leibe, von denen keines jemals zu dem Zweck aufgenommen worden war, dass man später an ihm weiterabeiten würde. Ich zeichnete, malte, beschrieb, schliff, kratzte und feilte, wischte, klebte, collagierte, perforierte nach Herzenslust, wobei ich mich immer strikt an zwei Vorgaben hielt:

•          Kein Foto darf aussortiert werden. Der Zufall zu bewältigen ist in diesem Fall mein Schicksal, muss bewältigt werden. Einzige Variante: Statt des obersten oder untersten Fotos wird blind „eine Karte gezogen“. Hatte mir mein verstorbener Freund, der  Kunstmaler  Hans Sauerbruch (1910-1996) doch die Einsicht vermittelt, dass künstlerisches Tun sehr viel mit Arbeit, Disziplin und Übung zu tun hat und Fantasie geschult werden kann.

•          Daraus folgt, dass niemals von vorneherein ein Thema als Ergebnis angestrebt wird. Die Wahl der Arbeitsgeräte beeinflusst die Technik und letztlich die Richtung, in der sich nach und nach das Thema, die Aussage auftun oder auch schlicht die Absenz jeglicher Aussage zeigt."

 

Dieter Städele

 


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Der erste Teil ist Ute gewidmet.


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